PROJEKTE & PRODUKTIONEN

Kataloge: automatisch

Zusammen mit unserem Partner inteno ag haben wir einen cloud-basierten Workflow zur automatischen Katalogproduktion aufgebaut.

Die Dateneingabe und -pflege erfolgt über eine Webschnittstelle, die Ausgabe einschließlich aller Verlinkungen, Bookmarks, Inhalts- und Stichwortverzeichnisse vollautomatisch.

Von Teil-, Spezial- oder Kundenkatalogen bis zum Gesamtkatalog.

Wobei der Produktionszyklus "jährlich" oder auch "mehrfach wöchentlich" heißen kann.

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Produktdatenblätter: automatisch

Ebenfalls mit der inteno ag haben wir für Kunden eines Schweizer ERP-Anbieters als Variante der Katalogproduktion eine cloud-basierte Erzeugung von Produkt­daten­blättern realisiert.

Dabei wird auf Basis der Katalogdaten und im Kataloglayout für jedes Produkt vollautomatisch eine separate PDF-Datei erzeugt. Der Kunde kann diese Dateien unmittelbar z.B. zum Download auf seiner Internetseite veröffentlichen.

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Kataloge: automatisiert

Kataloge, selbst wenn sie noch so systematisch aufgebaut sind, enthalten oft gestalterische Elemente und/oder Seiten.

Halbautomatische Kataloge und Werbebroschüren produziert beispielsweise die Firma IBA in Bern/Schweiz.

Dabei werden die Produktbeschreibungen in deutsch und französisch über ein CMS-System erfasst und verwaltet. Die kaufmännischen Daten aus dem ERP-System werden tagesaktuell integriert und der XML-Datenstrom an die Werbeabteilung zum Umbruch übergeben.

Der letzte Stand der Inhalte wird aus den Satzdaten 1:1 exportiert und der Website zur Verfügung gestellt.

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Fachzeitschriften

Artikel für Fachzeitschriften stammen oft von unterschiedlichen Autoren. Bei NWB (Herne/NRW) werden diese Artikel "XMLisiert" und in ein CMS-System eingepflegt. Von dort aus erfolgt die Zusammenstellung der Artikel, die in einer Ausgabe veröffentlicht werden sollen. Die Daten werden als separate XML-Dateien an das Satzsystem nicht direkt übergeben, sondern interaktiv zusammengestellt und mit Unterstützung einiger kundenspezifischer Bedienungshilfen mit UltraXML "in Form" gebracht.

Im Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (Frankfurt/M.) werden die Zeitschriften als TEI-(Text Encoding Initiative-)strukturierte XML-Artikel von den Herstellern umbrochen und mittels UltraXML-Bedienungshilfen in zwei unterschiedlichen Formen produziert. Die einzelnen Ausgaben werden später gesammelt in Buchform nochmals publiziert.

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Reiseführer

Reiseführer bei Baedeker haben eine interessante Geschichte, nicht nur historisch und inhaltlich, sondern auch datentechnisch.

Der gemeinsame Weg begann Anfang der 1990er Jahre mit dem Umstieg von Typoscript auf 3B2. Von dort stellten wir die Produktion auf UltraXML und 2011 auf InDesign um.

Die Umstellung von 3B2 zu UltraXML 2004 bedeutete gleichzeitig eine Umstellung auf XML-Strukturierung.

Aufgrund der Entscheidung des Verlags, auf InDesign zu wechseln, wurden die XML-Daten den Original-Satzdokumenten (!) problemlos entnommen und konnten für eine Verwendung in einer InDesign-Umgebung transformiert werden.

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Bedienungsanleitungen

Bedienungsanleitungen und andere Arten technischer Dokumentationen haben einige Besonderheiten:

  • Zusammenstellung der Komponenten aus einer Datenbank/einem CMS-System
  • Mehrsprachigkeit, auch außereuropäisch
  • z.T. extrem geringe Auflage

Bei Ziehl-Abegg (Künzelsau) werden beispielsweise Bedienungsanleitungen in bis zu 30 Sprachen produziert.

Bei Oertli/CH sind es "nur" 9 Sprachen. In diesem Fall werden die Anleitungen allerdings vollautomatisch produziert.

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Pharmazeutische Publikationen

Präparate- und Fachinformationen, Verpackungen, Arzneimittelverzeichnisse ‒ das Spektrum der Publikationen in diesem Bereich ist umfangreich.

Pharmaunternehmen:
Für ratiopharm haben wir Verpackungen, Gebrauchs- und Fachinformationen umgesetzt.

Pharmazeutische Informationsdienste:
Für documed in der Schweiz wurde das periodische Arzeimittelkompendium (mit zuletzt 4.300 Seiten) und die "Breviere" produziert. Dabei wurde die bisherige 3B2-Produktion des Kompendiums durch UltraXML abgelöst, wobei die existierenden Satzformatierungen in wesentlichen Teilen übernommen werden konnten.

Für die Rote Liste in Deutschland bauen wir den gesamten Publishing-Workflow auf: Von Korrekturfahnen für die Pharmaunternehmer bis hin zum vollständigen Arzneimittelverzeichnis (→ zum Referenzprojekt "Rote Liste").

Darüber hinaus stellt die Rote Liste in ihrem "PatientenInfoService" Beipackzettel als barrierefreie PDFs zur Verfügung. Diese werden vollautomatisch über die serverbasierte UltraXML-Produktionsschiene erzeugt.
( http://www.patienteninfo-service.de/ )

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Juristische Kommentare/Loseblatt

Für WoltersKluwer Deutschland sind UltraXML-Satzvorlagen im Einsatz, mit denen Redaktionen vor Ort z.B. Kommentare zur Sozialgesetzgebung formatieren. Als Quelle dient ein CMS-System, das die XML-Inhalte zur Verfügung stellt.

Für die Ausgabe werden über Bedienerhilfen die Seiten markiert, die für das Loseblattwerk tatsächlich veröffentlicht werden sollen, und anschließend automatisch als PDF generiert.

Zum Teil wurden hier bisherige 3B2-Produktionsschienen durch UltraXML abgelöst.

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